Der FC Schalke 04 hat in seiner Vereinsgeschichte bereits in einer Reihe von Stadien gespielt, von denen das erste die Glückauf-Kampfbahn war, welches zur Fußball-Weltmeisterschaft im Jahre 1974 vom Parkstadion abgelöst wurde. Doch bereits in den 80er Jahren entstanden auf Schalke die ersten Pläne für eine zukünftige Multifunktionsarena.

Im Jahre 1989 präsentierte der damalige Präsident der Schalker, Günter Eichberg, den ersten Entwurf dieses Projekts. Ein Jahr später wurde sogar ein erstes Modell präsentiert, dessen Kosten sich auf 250 Millionen D-Mark belaufen sollten. Bei einem von der Philipp Holzmann AG im Jahr 1991 präsentierten Konzept beliefen sich die Kosten dann bereits auf etwa 320 Millionen D-Mark. Das Ende des Projekts kam nur kurze Zeit später, als sich die Wege von Günter Eichberg und Schalke 04 aufgrund finanzieller Probleme trennten.

Doch 1996 war es der neue Manager Rudi Assauer, unter dem das geplante Projekt wieder aufgenommen wurde. 1998 wurde schließlich mit dem Bau der „Arena auf Schalke“ begonnen und war zu dieser Zeit das erste komplett privat finanzierte Stadionbauprojekt in Deutschland.

Die Kosten des Baus, in Höhe von 191 Millionen Euro trug der Verein komplett selbst, ohne die Inanspruchnahme öffentlicher Gelder.

Zur Eröffnung der Arena, am 13. und 14. August 2001, wurde ein Blitzturnier in der Arena auf Schalke veranstaltet, zu dem neben den Gastgebern auch der 1. FC Nürnberg und Borussia Dortmund eingeladen waren.

Bereits seit 2001 liegen die Namensrechte an dem Stadion bei der Brauerei Veltins, die diese bis zum Jahr 2027 hält. Seitdem trägt die Arena auf Schalke den Namen Veltins-Arena und bietet bei Bundesliga-Spielen Platz für 62.271 Zuschauer. Diese Kapazität verringert sich bei Spielen der Schalker in einem der europäischen Wettbewerbe jedoch auf 54.740. Doch dafür bietet die Arena bei Konzerten Platz für insgesamt 79.612 Zuschauer.