Die Geschichte des Berliner Olympiastadions geht zurück ins Jahr 1912, als die Olympischen Spiele 1916 an Berlin vergeben wurden. Und so wurde innerhalb von 200 Tagen das „Deutsche Stadion“ gebaut. Allerdings fanden die Spiele im Jahre 1916, aufgrund des Ersten Weltkrieges, nicht statt und danach war Deutschland von einem Großteil der Sportveranstaltungen ausgeschlossen.

Im Jahre 1931 vergab das IOC die Olympischen Spiele 1936 dann erneut nach Berlin. Nachdem zunächst ein Umbau des alten Stadions geplant war, ordnete Adolf Hitler, der damalige Reichskanzler, den Bau eines neuen Stadions an derselben Stelle an.

Mit dem Bau des Olympiastadions wurde im Jahr 1934 begonnen und am 1. August 1936 zu den Olympischen Spielen wurde es eröffnet.

Zwischen 2000 und 2004 wurde das Olympiastadion, welches heute die Heimstätte von Hertha BSC Berlin ist, für insgesamt 242 Millionen Euro umgebaut und renoviert. Das Stadion hat eine Gesamtkapazität von Plätzen für 74.475 Zuschauer, die sich die Spiele der Hertha live vor Ort anschauen können.

Dennoch stellte der Verein im Mai 2018 eindeutig klar, dass ein erneuter Umbau des Olympiastadions für diesen nicht infrage kommt, da man den Neubau eines reinen Fußballstadions auf dem Olympia-Gelände bevorzugt. Vor allem aufgrund der Stimmung von den Rängen, die bei den Bundesliga-Spielen der Berliner, aufgrund der Größe des Olympiastadions, nur sehr selten zur Geltung kommt.