Bis Dezember 2005 war die Spielstätte von Borussia Dortmund noch als „Westfalenstadion“ bekannt. Gebaut wurde das Stadion bereits zwischen 1971 und 1974, damals noch mit einer Kapazität von 54.000 Zuschauern. Im Eröffnungsspiel traf Borussia Dortmund am 02. April 1974 auf den FC Schalke 04, der sich am Ende mit 3:0 behaupten konnte.

Erstmals umgebaut wurde das Westfalenstadion zwischen 1995 und 1999, als ein neuer Oberrang dazukam. Zudem wurde auch die bekannte „Südtribüne“, auf der die treuesten Borussia-Fans stehen, erweitert und ist seitdem die größte Stehplatztribüne in Europa, mit einer Kapazität von fast 25.000 Plätzen. Insgesamt betrug das Fassungsvermögen des Westfalenstadions nach dieser Ausbaustufe 68.600 Zuschauer.

Die dritte Ausbaustufe erfolgte dann zwischen 2002 und 2003, als die bislang offenen Stadionecken geschlossen wurden. Nach dieser Ausbauphase betrug die Kapazität des Stadions knapp 83.000 Zuschauer.

Der bislang letzte Umbau fand dann, im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2006, im Jahr 2005 statt. Hierbei wurden unter anderem ein elektronisches Zugangssystem eingeführt, Plätze für Behinderte geschaffen und auch der VIP-Bereich, die Spielerkabinen sowie die sanitären Anlagen umgebaut und erweitert. Den Arbeiten fielen jedoch einige Plätze zum Opfer, sodass das Stadion heute Platz für bis zu 81.365 Fans bietet.

Diese Kapazität verringert sich bei internationalen Begegnungen im Europacup allerdings auf 66.090 Plätze, aufgrund der Vorgaben der UEFA, welche in den internationalen Club-Wettbewerben gelten und die ausschließlich Stehplätze vorsehen.

Das Stadion wurde 2006 von der UEFA zu einem Stadion der Eliteklasse erklärt, was bedeutet, dass in Dortmund auch Endspiele in der Champions League oder der Europa League ausgetragen werden können.

Bereits seit dem 1. Dezember 2005 trägt das Dortmunder Westfalenstadion den Namen