Bis 2005 spielte die Eintracht aus Frankfurt noch im Frankfurter Waldstadion, ehe der Verein die Namensrechte an dem Neubau, welcher an der Stelle des alten Stadions zwischen 2002 und 2005 entstand, an die Commerzbank verkaufte.

Seitdem trägt das Stadion, mit Ausnahme von Spielen der Eintracht in einem der internationalen Wettbewerbe, den Namen „Commerzbank-Arena“.

Das Stadion wurde im Vorfeld der Weltmeisterschaft 2006, bei laufendem Spielbetrieb, abschnittsweise neu errichtet, weshalb in Frankfurt häufig von einem Umbau gesprochen wird.

Doch bei der Commerzbank-Arena handelt es sich um einen klassischen Neubau, da sämtliche Tribünen neu errichtet wurden und auch die Laufbahn, welche das Spielfeld zuvor umgab, den Bauarbeiten zum Opfer fiel.

Insgesamt finden bei den Spielen der Frankfurter Eintracht in der Bundesliga 51.500 Zuschauer in der Commerzbank-Arena Platz, bei internationalen Begegnungen verringert sich diese Kapazität jedoch auf 48.000. Dagegen bietet die Commerzbank-Arena bei Konzerten und anderen Events sogar Platz für 65 000 Zuschauer.

Neben Fußball wurde in der Commerzbank-Arena zudem schon American Football gespielt und sogar ein Handball-Spiel fand im Jahr 2014, vor einer Weltrekordkulisse von 44.189 Zuschauern, bereits einmal statt.

Und auch Vitali Klitschko verteidigte 2010 seine Weltmeisterschaft im Schwergewicht, gegen Samuel Peter, an diesem Ort.